Zähne spielen für die Lebensqualität eine wichtige Rolle. Implantate gelten heute als perfekter und komfortabler Ersatz für fehlende Zähne, genauer gesagt für die fehlende Zahnwurzel. Anders als bei vielen herkömmlichen Brücken, müssen die Nachbarzähne nicht beschliffen werden - so bleibt deren Zahnsubstanz voll erhalten. Optisch sind sie zudem von echten Zähnen nicht zu unterscheiden.

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus reinem Titan, an denen der Zahnersatz befestigt wird. Sie verbinden sich durch ihre speziell gestaltete Oberfläche optimal mit der Struktur des Kieferknochens und gelten daher als sehr gewebefreundlich. Das Implantat ist eine kleine Schraube, welche ambulant unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingebracht wird. Nach einer Einheilphase von 2-4 Monaten kann der individuell angefertigte Zahnersatz eingegliedert werden

Auch beim Verlust mehrerer Zähne ist eine Versorgung mit Implantaten sinnvoll. Eine ganze Reihe verloren gegangener Zähne kann mit implantatgetragenen Brücken wieder hergestellt werden. Selbst zahnlose Patienten, bei denen eine Prothese schlecht sitzt, gewinnen durch Implantate neue Lebensqualität: Die Prothese wird mit Hilfe von Implantaten stabilisiert und sorgt dafür, dass der Patient wieder richtig beißen, essen und lachen kann.

Seit vielen Jahren ist die Implantologie eine anerkannte Fachrichtung der Zahnmedizin, die nicht nur über Langzeiterfahrungen, sondern auch über funktionelle und ästhetische Langzeiterfolge verfügt. Neuere Untersuchungen belegen beispielsweise, dass 90 Prozent der Implantate nach 10 Jahren noch intakt sind.